Direkt zum Inhalt

Warum gerade im Sommer?

Im Sommer sind die frühen Morgenstunden meist die kühlste und angenehmste Zeit für eine Laufeinheit. Die Temperaturen sind noch moderat, die Luft ist frisch und du startest aktiv in den Tag.

Damit ist der Sommer der ideale Zeitpunkt, um zur Morgensportlerin zu werden. Von deinem Training profitierst du noch viele Stunden später: Du fühlst dich ausgeglichener, hast bereits am Morgen etwas für dich getan und kannst zu Recht stolz darauf sein, deinen inneren Schweinehund früh besiegt zu haben. So beginnst du auch den Arbeitsalltag mit neuer Energie und guter Laune.

Warum gerade im Winter?

Mit der Umstellung auf die Winterzeit wird es morgens eine Stunde früher hell – eine gute Gelegenheit, die zusätzliche Helligkeit für eine Laufeinheit zu nutzen. So genießt du bereits am Morgen die klare, frische Winterluft, bringst deinen Kreislauf in Schwung und startest mit einem freien Kopf in den Tag.

Gleichzeitig bleibt der Abend für die schönen Dinge frei: ein entspannendes Bad, ein gutes Buch auf der Couch, ein Punsch mit Freund oder ein gemütliches Essen zu Hause.

Und wie heißt es so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter – nur die falsche Ausrüstung. 😉

Unsere Tipps

1. Definiere deine persönlichen Benefits

Überlege dir, welche Vorteile es für dich hat, dein Training bereits am Morgen zu absolvieren. Je genauer du weißt, warum du früh aufstehen möchtest, desto leichter fällt es dir, deine neue Routine beizubehalten.

Vielleicht möchtest du die frische, kühle Morgenluft und die Ruhe genießen, mit einem klaren Kopf in den Arbeitstag starten oder schon früh das gute Gefühl haben, etwas für dich selbst getan zu haben. Gleichzeitig bleibt dir am Abend mehr Zeit für deine Familie, Freunde und Entspannung.
Rufe dir diese Vorteile immer dann ins Gedächtnis, wenn du morgens lieber im Bett bleiben oder die Schlummertaste drücken möchtest. Stelle dir bewusst vor, wie gut du dich nach dem Training fühlen wirst – diese Visualisierung kann dir dabei helfen, aufzustehen und deinen Plan umzusetzen.

2. Gehe früher ins Bett

Gewöhne deinen Körper langsam an den neuen Tagesrhythmus. Gehe jeden Abend etwa zehn Minuten früher schlafen und stelle den Wecker entsprechend etwas früher. So fällt dir die Umstellung deutlich leichter, als wenn du deine Schlafens- und Aufstehzeiten von heute auf morgen stark veränderst.

Verzichte morgens möglichst auf die Schlummertaste. Sie verschafft dir in der Regel keine echte Erholung und macht das Aufstehen oft nur schwerer. Am besten stehst du direkt beim ersten Klingeln auf.

ASICS Österreichischer Frauenlauf
38th ASICS Austrian Women's Run

3. Setze dir dein persönliches Ziel

Melde dich für einen Lauf an oder definiere ein eigenes Ziel – zum Beispiel: „Ich möchte jeden zweiten Tag laufen gehen.“ Ein konkretes Vorhaben gibt deinem Training eine klare Richtung und hilft dir dabei, langfristig motiviert zu bleiben.

Achte darauf, dass dein Ziel realistisch, aber dennoch herausfordernd ist. Realistisch bedeutet nicht, dass du es ohne Anstrengung erreichen musst. Es darf dich fordern und dazu motivieren, konsequent an dir zu arbeiten. Umso größer werden am Ende dein Stolz und die Freude über deinen Erfolg sein.

Laufschuhe

4. Plane deinen Tagesablauf neu

Eine neue Trainingsroutine betrifft häufig nicht nur dich, sondern auch deine Familie, Kinder oder Mitbewohner. Beziehe daher alle Beteiligten frühzeitig in deine Pläne ein und stimmt den neuen Morgen- und Tagesablauf gemeinsam ab.
Überlegt zum Beispiel, wer das Frühstück vorbereitet, die Kinder fertig macht oder andere morgendliche Aufgaben übernimmt. Eine klare Organisation erleichtert dir den Einstieg in deine neue Routine – und gleichzeitig sicherst du dir die Unterstützung deines Umfelds.

5. Triff deine Vorbereitungen am Vorabend

Je unkomplizierter du morgens in dein Training starten kannst, desto leichter fällt es dir, aufzustehen und loszulaufen. Bereite deshalb bereits am Vorabend alles vor, was du für deine Laufeinheit benötigst.
Lege deine Laufbekleidung, Schuhe und Ausrüstung griffbereit zurecht. So musst du morgens nicht lange überlegen und kannst direkt starten. Achte außerdem darauf, am Vorabend nicht zu spät und möglichst leicht zu essen, damit du dich beim Training am nächsten Morgen wohlfühlst.

„Warte nicht darauf, dass dich jemand motiviert, sondern motiviere andere mit deinen Erfolgen.“

6. Gib dir Zeit – bald wird es zur Routine

Niemand wird von heute auf morgen zur Morgensportlerin. Auch wenn du hoch motiviert startest, können kleine Rückschläge dazugehören – und das ist völlig normal.
Setze dich deshalb nicht unter Druck und gib deinem Körper ausreichend Zeit, sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen. Mit jeder morgendlichen Laufeinheit wird das Aufstehen ein wenig leichter. Bleib geduldig und konsequent: Nach und nach wird dein Morgentraining zu einer selbstverständlichen Routine.

7. Wähle den passenden Ort und die richtige Ausrüstung

Suche dir eine Laufstrecke in deiner Nähe, die du schnell und unkompliziert erreichst. Eine lange Anfahrt kann selbst die motivierteste Frühaufsteherin davon abhalten, tatsächlich loszulaufen.
Bedenke außerdem, dass deine gewohnte Strecke am Morgen andere Bedingungen bieten kann als am Abend. Wiesen und unbefestigte Wege sind durch Morgentau häufig feucht und rutschig. Achte deshalb auf Schuhe mit gutem Halt und passe deine Laufbekleidung an Wetter, Temperatur und Sichtverhältnisse an.