Tipps für Anfängerinnen

Auf das solltest du als Anfängerin achten!

Aller Anfang ist schwer. Das kann viele Bereiche des Lebens betreffen, auf das Laufen trifft es ganz bestimmt nicht zu. Denn das Beste am Laufsport ist: man braucht nur die Laufschuhe zu schnüren und los geht es. Keine Bindung an Öffnungszeiten, Trainingszeiten, Vertragsdauer, keine teure Ausrüstung, keine vorgeschriebene Trainingsdauer. Nur du, die Natur und die Freude an der Bewegung. Damit die Anfangs-Euphorie dauerhaft hält, haben wir die häufigsten Laufanfängerinnen-„Fehler“ – und wie man sie vermeidet – zusammengestellt.

Zu schnell zu viel

Der Ehrgeiz kann oft dazu verleiten zu schnell zu viel zu wollen. Das Ergebnis: nach den ersten 5 Laufminuten ist man vollkommen außer Atem, kann sich NIE vorstellen 5 km jemals an einem Stück durchzulaufen und gibt vielleicht gleich lieber ganz auf als sich noch weiter zu quälen. „Ich bin eben nicht für das Laufen geschaffen.“ Wer hat das nicht schon einmal gedacht?

 

 

Ilse Dippmann’s Tipp: Nach dem Konzept „Laufen – Gehen – Laufen“ haben bereits Tausende Frauen ihre ersten Laufschritte gemacht. Dabei startet man mit 1 Minute Laufen, 1 Minute Gehen usw. Durch die Abwechslung von Anstrengung und Erholung vergeht eine halbe Stunde Training wie im Flug. Detaillierte Anleitung dazu gibt es im Trainingsplan für Laufanfängerinnen.

Zu schnell Fortschritt sehen wollen

Nach 2 Wochen Training hast du immer noch das Gefühl ganz am Anfang zu stehen?! Das ist ganz normal! Der Körper muss sich erst wieder an die Bewegung gewöhnen.

 

 

Ilse Dippmann’s Tipp: Eine Fitness die man 20 Jahre vernachlässigt hat, kann man nicht in nur 2 Wochen wieder erlangen. Ein ambitioniertes, aber realistisches Ziel hilft „dranzubleiben“ und sich für ein regelmäßiges Training zu motivieren.

Ohne Trainingsplan laufen

Einfach drauf los laufen, ganz nach Lust und Laune, vielleicht immer dieselbe Strecke, im selben Tempo,… Ja – auch das sind positive Aspekte des Laufens. Doch wenn sich der Fortschritt und das „schneller werden“ damit nicht einstellt, dann ist das kein großes Wunder. Denn gezielte Entwicklung erfährt man am besten durch das Trainieren nach Plan.

 

 

 

 

Ilse Dippmann’s Tipp: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich viele Frauen scheuen nach einem bestimmten Trainingsplan zu trainieren. „Das brauche ich nicht“, „Ich will nur für mich laufen“ höre ich oft. Dabei bringt das Training nach einem aufbauenden Trainingsplan enorm viel Fortschritt, bringt Abwechslung in den Laufalltag und macht richtig Spaß. Für die Vorbereitung auf den ASICS Österreichischen Frauenlauf® gibt es 22 unterschiedliche Pläne für 5km und 10km und unterschiedliche Zielzeiten. Man muss keine schnelle Läuferin sein, um nach Plan zu trainieren. Gerade für Anfängerinnen bieten Trainingspläne sehr gute Anleitung – um Über- und Unterforderung zu vermeiden. Trust the process!

Ohne Ziel mit dem Training anfangen

Die Frage nach dem Warum -  „Warum tue ich mir das eigentlich an?“ – stellt sich jede Läuferin einmal, meist am Beginn ihrer Laufkarriere, ohne noch das „Darum“ erfahren zu haben. Das Gefühl auf ein Ziel hinzutrainieren, zu spüren wie man Training für Training einen schnelleren Schritt bekommt, das erste Mal 30 Minuten an einem Stück durchgelaufen zu sein, die „Hausrunde“ 1, 2 Minuten schneller gelaufen zu sein, am Start eines Laufbewerbs zu stehen, die Ziellinie zu überqueren, eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt zu haben uvm.

 

 

 

 

 

 

Ilse Dippmann’s Tipp: Nichts ist motivierender als sich am Beginn ein individuelles, ganz persönliches Trainingsziel zu stecken. Dabei muss es nicht unbedingt immer um neue persönlichen Bestleitungen oder Zielzeiten handeln. Vielleicht ist der Laufbeginn einfach der erste Schritt in ein aktiveres, glücklicheres Leben. Und da kann ein Ziel auch einfach sein: Mich wohler und glücklicher in meinem Körper fühlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



< Zurück