Unterstützung geben

Zwei Chirurginnen aus Wien reisen Anfang März mit Hilfe der Organisation Africa Amini Alama nach Tansania um notwendige (Brust-)Operationen für Frauen vor Ort vorzunehmen. Durch die Operationen werden den Frauen ihre Würde und auch ihre Rolle in der Gesellschaft zurückgeben. Nach den Brust-OPs benötigen Patientinnen dringend Unterstützungs-BHs, die postoperativ ca. 6 Wochen zu tragen sind. Und hier kommt das Laufen ins Spiel: denn Sport-BHs eignen sich perfekt für diesen Zweck. Wenn du deinen alten Sport-BH für diese gute Sache spenden möchtest, dann kannst du den Sport-BH (bitte gewaschen) bis 17. Februar 2018 im wmns running store, Breite Gasse 11, 1070 Wien abgeben UND bekommst dafür -10% auf den Kauf eines neuen Sport-BHs (Angebot gültig nur solange der  Vorrat reicht. Sale ausgenommen). Manchmal ist es ganz einfach Hilfe zu leisten – und das Leben von Frauen in Afrika nachhaltig positiv zu verändern!

Africa Amini Alama unterstützt Frauen in Tansania
Wie in vielen anderen Ländern der Welt herrscht auch in Tansania keine Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Besonders in den ländlichen Regionen haben Frauen kaum Rechte, jedoch viele Pflichten: von der Holz- und Wasserbeschaffung über die Kindererziehung, dem Melken der Ziegen und Kühe bis hin zum Hausbau, liegt die Organisation des Alltag in ihrem Aufgabenbereich. Arrangierte Ehen sind bis heute üblich. Im Austausch für acht bis zehn Kühe werden Mädchen mit etwa 13 bis 15 Jahren von ihrer Familie verheiratet. In der Ehe darf sich die Frau selbst dann nicht sexuell verweigern, wenn der Partner HIV-positiv ist.

 

Langsamer Wandel
Gesetzliche Regelungen greifen nur langsam: Seit 1998 ist weibliche Genitalverstümmelung verboten, die Straftat wird jedoch selten geahndet. Die mittlerweile eingeführte Schulpflicht für Mädchen greift nicht, wenn Väter ihren Töchtern den Schulbesuch verbieten. Die Angst vor der Emanzipation der Frau ist im ländlichen Norden von Tansania allgegenwärtig, denn Bildung bringt oftmals den Wunsch mit sich, aus Traditionen und Unterdrückung auszubrechen.

 

Frauenförderung im Kampf gegen Armut
Die österreichische Hilfsorganisation Africa Amini Alama unterstützt die ostafrikanische Ethnie der Massai im Norden von Tansania, durch vielfältige Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsprojekte. Frauen stehen im Mittelpunkt der geleisteten Hilfe. Die Organisation ist häufig auch Zufluchtsstätte vor häuslicher Gewalt und einem Leben ohne Perspektive. Mikrokredite für Lebensmittel und Hausbau geben alleinstehenden Frauen und Alleinerzieherinnen eine neue Überlebensgrundlage. Ausbildungsprogramme fördern die Selbstständigkeit. Die eigens eingerichtete Krankenstation bietet eine Mutter-Kind-Einheit und gynäkologische Ambulanzen.

 

Zwei Österreicherinnen in Tansania
Das Engagement kommt nicht von ungefähr: Die Organisation wird von zwei starken Frauen geleitet. In der von Männern dominierten Gesellschaft der Massai nehmen die Wienerinnen Christine Wallner und Tochter Cornelia Wallner-Frisee eine Sonderstellung ein, die sie zugunsten der Massai-Frauen einsetzen: „Als Europäerinnen und Ärztinnen werden wir nicht mit afrikanischen Frauen gleichgestellt, sondern vorwiegend als helfende Hände wahrgenommen. Deswegen wird uns viel Respekt entgegengebracht“, ist sich Wallner-Frisee bewusst und ergänzt: „Unsere Organisation fördert die Bewusstseinsbildung: Wir unterstützen Frauen, weil wir großes Potential in ihnen sehen und sie gerne auf dem Weg in eine selbstständige Zukunft begleiten.“

 

Über Africa Amini Alama:
„Africa Amini Alama“ (AAA) ist ein in Österreich registrierter Verein mit Nebensitz in Deutschland und eine in Tansania registrierte NGO. Der Name der Initiative bedeutet „Vertrauen in Afrika“. 2009 wurde der Verein von DDr. Christine Wallner ins Leben gerufen. Sie lebt direkt vor Ort und leitet den Verein gemeinsam mit ihrer Tochter Mag. Dr. Cornelia Wallner-Frisee. Die Organisation umfasst heute eine Krankenstation, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsprojekte, Schulen, ein Waisenhaus und vier Wasserprojekte. Die Einrichtung betreut täglich über 750 Kinder. Über 20 000 PatientInnen werden pro Jahr in der Krankenstation behandelt. Mehr als 100 AfrikanerInnen verdienen ihren Lebensunterhalt als Angestellte der Organisation. Finanziert werden die Projekte durch Spenden, eigene finanzielle Mittel, viele Helfer und ein nachhaltiges Tourismusprojekt. Die Gästehäuser und Lodges bieten Heilung und Erholung mitten im Herz von Afrika. Spenden an die Organisation sind steuerlich absetzbar. Weitere Informationen finden Sie unter www.africaaminialama.com.

 

 



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