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Yvonne

Laufen ist für mich: Körperempfinden-Wohlbefinden

Nach einer kurzen „Schockphase“ zu Beginn des Lockdowns merkte die Ärztin und Mutter einer kleinen Tochter schnell, dass es ohne Sport und Zeit für sich nicht geht. Also zog sie die Reißleine! Nachdem Yvonne ihren Alltag neu strukturiert hat, fing sie wieder an, regelmäßig laufen zu gehen. Das gab ihr die nötige Stabilität, ein besseres Körpergefühl und gesteigertes Wohlbefinden – und darauf will sie jetzt nicht mehr verzichten!

Unser Testimonial Yvonne

Liebe Yvonne, wie waren die letzten Wochen und Monate für dich? Wie hast du den Lockdown erlebt?

Beruflich war es sehr anstrengend, weil ich meine neue Ordination aufgemacht habe und ich mich neu orientieren musste und gleichzeitig natürlich meine Patienten versorgen musste. Und auch privat war es fordernd, weil ich eine 4,5-jährige Tochter zu Hause hatte, da der Kindergarten geschlossen war. Somit ist vieles anfangs auf der Strecke geblieben, wie bei vielen. Aber nach ca. 3 Wochen hat sich das beruhigt und wir haben zu Hause ein gutes Übereinkommen gefunden, sodass jeder ein bisschen Zeit für sich hatte.

Welche Rolle hat Laufen während der Corona-Pandemie für dich gespielt bzw. spielt es noch heute für dich?

Laufen spielt eine große Rolle. Nach den ersten 3 Wochen der „Schockphase“ habe ich wieder mit dem Laufen begonnen, denn das war die Zeit für mich, rauszukommen und für mich da zu sein. Ich habe auch angefangen, jeden Tag in der Früh Yoga zu machen und habe dadurch wieder sehr gut zu mir gefunden. Wohlbefinden aber auch Gewichtsabnahme – jeder hat so viel gegessen – waren auch  Themen bei mir. Laufen hat immer eine wichtige Roll in meinem Leben gespielt: immer wenn ich die Reißleine ziehe, fange ich wieder an zu laufen und dann geht’s mir auch wieder besser.

Was hat dir Halt gegeben?

Struktur – das Kind zu versorgen, mein Beruf – das hat alles wieder Hand und Fuß bekommen. Ich habe auch wieder mehr auf das Essen geachtet, habe wieder mehr Sport und mehr mit der Familie gemacht. Dadurch konnte ich dann wieder gut zu mir selbst finden.

Was hast du vermisst? (Wettkämpfe, FLTs, …)

Die Lauftrainings habe ich vermisst. Wir haben uns dann später 1x in der Woche, Sonntagvormittag, zum Laufen getroffen – natürlich mit Abstand. Das war ein Ansporn, denn das Zwischenmenschliche hat mir einfach sehr stark gefehlt in dieser Zeit. Mit einem kleinen Kind kommt man weniger dazu, zu den Lauftreffs zu gehen, aber ich habe versucht, mich trotzdem mit Freunden zu treffen.

Wenn du uns einen Ratschlag geben könntest, wie man so eine außergewöhnliche Zeit am besten übersteht, welcher wäre das?

Struktur schaffen für jeden Beteiligten. Damit man nicht einfach so in den Tag hineinlebt. Egal ob im Beruflichen oder im Privaten beim Laufen, indem man einen Laufplan hat oder sich bestimmte Termine vornimmt.

Unser Testimonial Yvonne läuft

Wie schaffst du es, alles unter einen Hut zu bekommen und nebenbei auch noch laufen zu gehen/zu trainieren? Was ist deine (tägliche) Motivation?

Zeitmanagement! Ich mache immer in der Früh Yoga und stehe extra früher dafür auf, um dann schon ganz anders in den Tag zu starten.

Was ist dein bester Motivationstipp, um ein Training zu starten oder überhaupt mit dem Laufen anzufangen? Was hilft gegen Ausreden?

Die beste Motivation ist, Wohlbefinden und ein besseres Körpergefühl zu erlangen. Es gibt immer viele Ausreden, aber wenn man weiß, wie sich der Körper danach anfühlt und wie gut es tut, dann ist das schon genug Motivation, um wieder laufen zu gehen.

Am besten ist es, mit einer Freundin laufen gehen! Vor kurzem war sehr schlechtes Wetter angesagt und alleine wäre niemand laufen gegangen, aber zusammen haben wir es durchgezogen. Danach ist man dann richtig stolz auf sich!

Was war dein schönstes Lauf-Erlebnis? (schönster Sonnenaufgang, bei Regen, eine Stunde durchlaufen, 10km-Marke, …)

Immer wieder schneller laufen zu können. Im Moment ist es am schönsten, in der Früh laufen zu gehen, wenn die Sonne langsam aufgeht – das ist einfach wunderschön!

Frage an Lauf-Erfahrene: wann hast du mit dem Laufen angefangen und warum? Gibt es etwas, das du rückblickend anders machen würdest?

Ich laufe seit 2009, habe aber immer wieder Pausen eingelegt, zum Beispiel als ich schwanger war oder berufliche Veränderungen hatte. Das Laufen hat mir aber immer zu mehr Stabilität verholfen – Stabilität im Leben und mit mir selber. Anders machen würde ich nichts. Wenn man es schleifen lässt (das kann vorkommen), muss man dann halt wieder anfangen und dran bleiben.

Wie motivierst du dich, wenn du schlecht gelaunt bist oder das Wetter schlecht ist?

Am besten ist es, mit einer Freundin laufen gehen! Vor kurzem war sehr schlechtes Wetter angesagt und alleine wäre niemand laufen gegangen, aber zusammen haben wir es durchgezogen. Danach ist man dann richtig stolz auf sich!

Welche Laufziele hast du dir für die nächste Zeit vorgenommen?

Fit bleiben und die Häufigkeit steigern! Ich bin dann oft schon am „Komfortpolster“ zu Hause und denke mir, eigentlich sollte ich jetzt wieder laufen gehen. Das gelingt mir meistens aber nicht immer – aber das ist schon ok so. Das ist natürlich auch ein Zeitproblem und hängt davon ab, ob ich gerade etwas freie Zeit habe.

 

Beschreibe in 3 Worten, was Laufen für dich ist!

Positives Körperempfinden – Wohlbefinden – Freude am Sport

Stärke jetzt dein Immunsystem!

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