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Sylvia

Laufen ist für mich: Freiheit-Entspannung-Spaß

Während andere noch schlafen, ist Sylvia längst unterwegs, denn das Lauftraining startet bei ihr um 6.15 Uhr! Als erfolgreiche Geschäftsfrau muss jeder Tag gut geplant sein, damit sich alles ausgeht. Durch klare Priorisierung schafft sie Zeit für sich und ihr Training. Für Sylvia hatte der Lockdown auch positive Seiten: sie konnte den Frühling in Wien das erste Mal so richtig miterleben und genießen!

Unser Testimonial Sylvia

Liebe Sylvia, wie waren die letzten Wochen und Monate für dich? Wie hast du den Lockdown erlebt?

Meine Arbeitslast ist richtig explodiert, habe insbesonders in der ersten Zeit von zeitig in der früh bis spät in die Nacht hinein, gearbeitet. Wir konnten glücklicherweise vollständig aus dem Home Office arbeiten, da reihte sich ein Call nach dem anderen. Das war anfangs doch eine große Umstellung und teilweise auch Belastung.

Welche Rolle hat Laufen während der Corona-Pandemie für dich gespielt bzw. spielt es noch heute für dich?

In den ersten zwei Wochen während des Lockdowns bin ich gar nicht gelaufen und hab auch sonst keinen Sport gemacht. Ich merkte jedoch, wie mir das fehlt, die örtliche Abwechslung und auch der Ausgleich. Dann habe ich mich mit einer Freundin zum Laufen verabredet. Das hat nicht nur körperlichen Ausgleich geschaffen, sondern tat auch der Seele gut. Ich habe wieder einmal bemerkt, wie wichtig es für die Motivation zum Sport ist, sich zu Lauftrainings oder Sporteinheiten ganz allgemein zu verabreden.

Was hat dir Halt gegeben?

Meine Familie: meine beiden erwachsenen Kinder haben wieder bei mir gewohnt und haben für unser leibliches Wohl gesorgt. Zusätzlich der Sport, der eine Entlastung und Entspannung für mich war, und die Natur in Zusammenhang mit Laufen. Vor Corona war ich fast jede Woche beruflich im Ausland unterwegs. Deshalb habe ich wieder einmal den Jahreszeitenwechsel so richtig bewusst erlebt. Ich habe seit langer Zeit den Frühling in Wien genossen. Das war die schöne Seite daran.

Was hast du vermisst?

In der Vergangenheit war meine Motivation zum Sport ganz stark durch bestimmte Ziele geprägt, z.B. 10 km in einer bestimmten Zeit, ein Marathon oder Halbmarathon. Ich hatte also immer einen Wettkampf als Ziel, auf den ich mich mit Trainingsplänen vorbereitet habe. Durch Corona fielen diese Wettkämpfe auf einmal weg und es gab keine sportlichen Ziele mehr. Zuerst habe ich begonnen, mit Freundinnen langsam laufen zu gehen, dann haben wir unsere eigene Trainingswoche gestaltet. Am Anfang habe ich ein bestimmtes Ziel vermisst, aber dann haben wir eine andere Gewohnheit etabliert, es ist jetzt nicht mehr wichtig ein Wettkampfziel zu haben (zumindest zur Zeit). Wir gestalten unsere Trainingswoche mit verschiedenen abwechslungsreichen Einheiten, einfach weil es Spaß macht und gut tut: also 4 bis 5 Lauftrainings pro Woche, inkl. Intervall-/HIIT-/GAT2-/Dauerläufen und noch Kraft- und Yogaeinheiten. Überraschenderweise habe ich die schnellen Läufe lieben gelernt, man kann auch genießen wenn es echt anstrengend ist.

Unser Testimonial Sylvia läuft

Wenn du uns einen Ratschlag geben könntest, wie man so eine außergewöhnliche Zeit am besten übersteht, welcher wäre das?

Sich für Lauftrainings Lauffreundinnen suchen und sich was ausmachen. Wenn man allein was machen will, findet man schnell Ausreden (zumindest ich).

Wie schaffst du es, alles unter einen Hut zu bekommen und nebenbei auch noch laufen zu gehen/zu trainieren? Was treibt dich an?

Klare Prioritäten setzen: Ich selbst und mein Sport gehört ganz nach Oben, sonst klappt das auch mit dem Job nicht. Priorisierung ist wichtig, weil der Tag nur 24 Stunden hat – man kann nicht alles machen. Laufen kann Spaß und Ausgleich zugleich sein.

Wenn ich keine Lust habe, hilft es, mit Freundinnen zum Laufen verabredet zu sein. Wenn ich was ausmache, gehe ich auch hin.

Wann hast du mit dem Laufen angefangen und warum? Gibt es etwas, das du rückblickend anders machen würdest?

Ich würde wenig anders machen: Vielleicht über die Jahre keine so langen Laufpausen mehr. Und ich würde wohl früher anfangen, mit Freunden zu laufen. Früher war ich nämlich meistens allein laufen.

Was war dein schönstes Lauf-Erlebnis?

Da gibt es mehrere: eines der schönsten Lauferlebnisse war mein erster Marathon und zwar letzten November in New York City – die Vorbereitungstrainings waren sehr anstrengend, haben mich aber auf ein anderes sportliches Niveau gebracht und ich habe auch viel über mich selbst gelernt. Auch der erste Frauenlauf mit meiner Tochter gemeinsam und der Sie + Er Lauf mit meinem Sohn, waren sehr schöne und emotionale Lauferlebnisse.

Was ist dein bester Motivationstipp, um ein Training zu starten oder überhaupt mit dem Laufen anzufangen? Was hilft gegen Ausreden?

Es einfach machen und keine Sorge oder Angst haben, etwas nicht zu können. Jede läuft wie sie läuft. Einfach Schuhe anziehen, loslaufen und keine Gedanken machen, was andere über einen denken.

Wie motivierst du dich, wenn du schlecht gelaunt bist oder das Wetter schlecht ist?

Schlecht gelaunt bin ich kaum. Ich trainiere bei Schlechtwetter genauso weiter – mittlerweile macht mir das nichts mehr aus. Wenn ich keine Lust habe, hilft es, mit Freundinnen zum Laufen verabredet zu sein. Wenn ich was ausmache, gehe ich auch hin.

Welche Laufziele hast du dir für die nächste Zeit vorgenommen?

Wettkämpfe sind in nächster Zeit keine in Sicht. Mein Ziel ist es, weiterhin mit meinen Freundinnen die Trainingswoche so zu gestalten wie bisher. Also einfach nur laufen, Körper und Natur spüren und Spaß haben.

Beschreibe in 3 Worten, was Laufen für dich ist!

Freiheit, Entspannung, Spaß

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laufende Frau vor Brückengeländer

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Läufst du lieber am Morgen oder am Abend? Allein oder in Gesellschaft?

Ganz in der Früh (wir starten meistens um 6.15 Uhr) und in Gesellschaft.