Leistungsdiagnostik – das bringt’s!

Leistungsdiagnostik ist nur etwas für Profi-Sportlerinnen und Wettkampf-Hungrige? Von wegen. Eine Leistungsdiagnostik bietet eine ideale Standortbestimmung, die jeder Läuferin etwas bringt. Wie steht es um meine Gesundheit, um meinen Fitnessgrad? An welchen Stellschrauben kann ich im Training drehen damit es noch besser läuft? Und in welchen Belastungsbereichen kann/darf/soll ich trainieren? Über das alles gibt eine sportmedizinische Leistungsdiagnostik Aufschluss.

Erfahrungen aus der Leistungsdiagnostik haben 3 Läuferinnen mit uns geteilt. Sie erzählen uns – von Läuferin zu Läuferin – was ihre Motivation für eine Leistungsdiagnostik war und welche persönlichen Erkenntnisse sie daraus gewonnen haben. Sehr aufschlussreich!  Lesen lohnt sich!

Petra hat im November 2016 im Zuge des Frauenlauf-Seminars ihre letzte sportmedizinische Leistungsdiagnostik durchführen lassen. Insgesamt war es bereits ihre 6. Folgediagnostik. Im Durchschnitt versucht sich 2x pro Jahr ihre Werte überprüfen zu lassen.

Auch für Andrea war es im Jahr 2016 bereits eine Folgediagnostik um sich für einen Halbmarathon vorzubereiten. Die insgesamt 3. Leistungsdiagnostik war es bereits für Sylvia, das letzte Mal um nach einer Knie-OP den Einstieg ins Laufen zu begleiten.

Was war deine Motivation eine sportmedizinische Leistungsdiagnostik durchführen zu lassen?

Petra: Da ich die ersten 40 Jahre meines Lebens absolut unsportlich war, wollte ich wissen, wo ich stehe und wie ich mich verbessern kann. Ich wollte jedoch nicht „falsch“ trainieren, also bin ich auf Empfehlung meiner Familie erst einmal zur Leistungsdiagnostik gegangen und habe diesen Schritt bis heute nicht bereut!

Andrea: Eine Standortbestimmung für den Halbmarathon in Wien.

Sylvia: Eine Standortbestimmung! Ich hatte im 1. HJ 2016 eine Knie-OP und erst über den Sommer wieder mit dem Laufen begonnen. Ich wollte wissen wie meine Verfassung jetzt ist.

Hat es nachhaltige Veränderungen für dich bzw. dein Training gegeben? Was hat sich seitdem für dich verändert?

Petra: Nach meiner ersten Leistungsdiagnostik war ich erst einmal von meinen Werten schockiert, sie waren im Vergleich zu Familienangehörigen und Freunden nicht sehr berauschend. Mit den Trainingsplänen hatte ich aber einen sehr guten Ansatz, mich zu verbessern und zu steigern. Etwas zum „Anhalten“!

Andrea: Ich versuche seither mehr auf meine Herzfrequenzbereiche zu achten.

Sylvia: Insbesondere das Gespräch nach der Leistungsdiagnostik - beim Seminar - hat auch ein paar Ideen gebracht. Zum Beispiel auch einmal einen schnelleren Kurzstreckenlauf anzustreben, Motivation für das (furchtbare) Intervalltraining usw. Meine Herzfrequenzen kenne ich ja schon, aber ein diesbezügliches Update ist immer gut!

Hast du auch bereits Erfolge verzeichnen können?

Petra: Meine Zeiten werden langsam aber sicher besser. Meine Laktatkurve senkt sich schön langsam ab, auch wenn sie noch lange nicht perfekt, also flach genug,  ist. Aber ich fühle mich immer wohler mit meinem Training und traue mir mehr zu!

Andrea: Ich konnte bereits meine Zeiten beim Halbmarathon in Wien und beim Welschlauf (Halbmarathon-Distanz) verbessern.

Sylvia: Mein nächstes Ziel ist 10k unter 60 min – und einen 7km-Lauf bin ich schon knapp 6 min per km gelaufen ;-)

Was hast du persönlich aus der Leistungsdiagnostik mitgenommen?

Petra: Die Grundlagenausdauer ist das ALLERWICHTIGSTE! Du kannst nur schneller werden, wenn du eine Grundlage hast. Das ist lange nicht in meinen Kopf gegangen, aber es stimmt! Je gezielter ich langsam laufe, umso schneller kann ich werden. Klingt komisch, ist aber so! Natürlich muss man das langsame Laufen auch zwischendurch mit dem ungeliebten Intervalltrainings „würzen“, aber dafür gibt es ja dann auch die Frauenlauftreffs. Zusammen macht das gleich viel mehr Spaß! Und ich habe meine persönlichen Herzfrequenzbereiche bekommen. Die kann keine Formel aus dem Internet etc. ersetzen!

Andrea: Für mich die Erkenntnis, dass auch kurze schnelle Einheiten wichtig sind.

Sylvia: Motivation, Motivation, Motivation! Und dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Hattest du ein besonderes „Aha“-Erlebnis bzw. hast du neue Erkenntnisse durch die Leistungsdiagnostik gewonnen?

Petra: Grundlagenausdauertraining ist das A und O! Laufe langsam, dann kannst du schneller werden!!!

Andrea: Es wäre wichtig, den Großteil meines Trainings in der Grundlagenausdauer zu laufen.

Sylvia: Nachdem ich schon häufig am Frauenlaufseminar war und auch schon mehrere Leistungsdiagnostik-Sessions gemacht habe – weniger.

Würdest du eine sportmedizinische Leistungsdiagnostik anderen Läuferinnen / Nordic Walkerinnen weiterempfehlen und warum?

Petra: Auf jeden Fall und unbedingt. Ich kann viele Informationen aus Büchern oder dem Internet beziehen, aber wenn ich meine ganz eigene, auf mich und meinen Körper abgestimmte Leistungsdiagnostik mache, dann sind das MEINE Werte!!! Jeder Mensch ist anders!!!! Und es hilft immer, mit Profis zu reden ;-)

Andrea: Auf jeden Fall sollte man als Läuferin eine sportmedizinische Leistungsdiagnostik  durchführen lassen, da man das persönliche Training gezielter durchführen kann.

Sylvia: Unbedingt! Es ist wichtig die Herzfrequenz zu kennen, um die Wichtigkeit der „Kaffeehaus“-Läufe (so nennen wir manchmal die Grundlagenausdauertrainings, da wir uns das Kaffeehaus ersparen und stattdessen beim Longjog am Sonntag tratschen) zu wissen und vieles mehr.

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