Lieber im Freien

Auf der Stelle treten. Stundenlang. Wer macht das schon gerne.  Außer zu Trainingszwecken vielleicht, denn dann macht man zumindest gedanklich „Meter“.

Es ist kein Geheimnis: Wir sind große Verfechterinnen des „an der frischen Luft-Laufens“. Wir lieben es, wenn uns frischer Wind um die Nase weht – auch wenn es ein kälter ist. Es sorgt für rote Wangen, gute Stimmung (Sonnenlicht & Vitamin D!) und das Gefühl von Stolz, wenn man auch bei miesem Wetter draußen trainiert hat. Zugegeben - manchmal, aber nur ganz selten, würden wir uns ein wettergeschütztes Fitnessstudio wünschen um das Lauftraining zu absolvierten.

Wir haben uns die Vorteile  vom Laufen im Freien vs. am Laufband angesehen und auch ein paar Tipps zum Laufband-Training zusammengestellt. … Für all jene, die ihren inneren Schweinehund im Winter nicht vor die (Fitnessstudio)-Tür bekommen.

Wir lieben es im Freien zu laufen! Die Pros:

„Kinder, raus mit euch an die frische Luft.“ Wer hat das nicht selbst einmal schon öfters zu hören bekommen. Bewegung im Freien ist für Körper und Geist einfach das Beste. Es „lüftet“ nicht nur den Kopf durch, Sonnenlicht regt außerdem die Vitamin D Produktion an. Und gerade im Winter kann man davon nicht genug bekommen.

Die Natur spüren, die Jahreszeiten richtig wahrnehmen - das kann man von keinem Fitnessstudio-Fenster aus. Dabei ist es so wichtig nach den Bürotagen, meistens in (über-)geheizten Räumen bei künstlichem Licht, raus zu kommen und sich zu bewegen/laufen zu gehen. Der perfekte Ausgleich fürs lange Sitzen!

 

Im Gegensatz zum Laufband wird beim Laufen im Freien die Muskulatur abwechslungsreicher beansprucht und die Koordination mehr gefördert & gefordert. Bei unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten wie beispielsweise Waldweg, Wiese, Kiesweg, bergauf und bergab hat der Körper einfach mehr „zu tun“ und gerät nicht in ein monotones „Laufband-Laufen“.

Dunkelheit kann nicht immer als Ausrede gelten um nicht draußen laufen zu können. Zugegeben, nicht überall ist es möglich und sinnvoll im Dunklen zu laufen. Aber mit neuesten Materialien (reflektierende Schuhe, Jacken, Hosen) kann man selbst für Aufmerksamkeit / Sichtbarkeit oder mittels Stirnlampe für die Beleuchtung sorgen.

Von den Profis lernen. Nimm dir ein Beispiel an den Top-AthletInnen. Auch sie trainieren auf dem Untergrund, auf dem der geplante Wettkampf stattfindet. Auf der Straße/Asphalt, auf der Bahn, ... Denn der Untergrund spielt sehr wohl eine Rolle für die Laufleistung, -technik und –performance. Lerne mit den unterschiedlichen Wetter- und Windbedingungen umzugehen, spüre wie dein Körper bei Kälte, Hitze reagiert. Nur so lernst du dich, deinen Körper noch besser kennen und weißt was er benötigt.

 

Das Training gemeinsam in einer (Frauenlauf-)Gruppe ist einfach unschlagbar. So viel Spaß und Energie beim Laufen spürt man einfach nur in der Gruppe. Da kann das Laufen am Laufband, ganz alleine, einfach nicht mithalten.

Das Laufen am Laufband – so profitierst du am meisten

Es gibt einfach Argumente für das Laufen am Laufband, denen man nur wenig entgegensetzen kann. Für all jene, denen die Unabhängigkeit von Wind, Wetter und Dunkelheit einfach wichtig ist:

Laufen auf dem Laufband ist eine gute Alternative, bevor man sonst vielleicht nie laufen gehen würde.

Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten! So wie das Abrollverhalten, das am Laufband ein anderes ist. Am Laufband bewegt sich der Boden, wobei beim „normalen“ Laufen ein kräftiger Abdruck vom Boden erforderlich ist um vorwärts zu kommen. Außerdem gibt es keinen „Gegenwind“ im Fitnessstudio. Um den Luftwiderstand zu simulieren stellt man am besten eine leichte Steigung ein. 

Pro Laufband

Die gute Dämpfung der Laufbänder kann für Bänder, Sehnen und Gelenke angenehmer als harter Untergrund, wie beispielsweise Asphalt, sein.

Absolut eben! Kein Stolpern über Hindernisse wie Äste, Steine, ...

Wetter, Kälte, Eis, Schnee, Hitze, Dunkelheit – das spielt alles keine Rolle. Im Fitness-Studio ist man das ganze Jahr über auf eine konstante Temperatur eingestellt.

Du wohnst in einer flachen Gegend, möchtest aber Bergläufe trainieren? Kein Problem. Dazu kannst du dir am Laufband einfach selbst die Steigung einstellen. Und: du musst dir über das fordernde Bergab-Laufen keine Gedanken machen!

Intervall-Training leicht gemacht. Tempi lassen sich genau und konstant über das System einstellen.

Laufen am Stand kann ganz schön eintönig werden. Am besten man wählt pro Trainingseinheit unterschiedliche Programme – oder das „Zufalls-Programm“.

 

Ein kurzes Warm-Up (10 – 15 Minuten) am Laufband eignet sich super um die Muskulatur zu aktivieren und um sich auf das Krafttraining vorzubereiten. 



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